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Versicherungsfall nasser Keller?

 

Anfrage von Kunde Z.: Zahlt die Elementarschadenversicherung?

 

Hallo Firma ASi

meine Versicherung hat die Regulierung meines Wasserschadens im Keller abgelehnt obwohl ich eine Elementarschadenversicherung habe? Wie ist das einzuschätzen und könnten Sie eine Besichtigung bei mir machen?

 

Hallo Herr Z.

nach erfolgter Besichtigung überreichen wir hier anliegend die Kurzanalyse:

 

Kurzanalyse zu Wassereintritt nach Starkregen Juni 2017

Kellerräume nach Starkregen durchfeuchtet

Objekt:  Salzgitter

 

Bestandsaufnahme

 

Der Außenbereich

Weiterführende Bauzeichnungen und Schnitte zum Keller waren zur Beurteilung nicht vorhanden. Die Bestandsaufnahme wurde durch zerstörungsfreie Begutachtung durchgeführt:

Im Außenbereich, ca. 2,0 m vom Keller entfernt, wurde ein Pumpenschacht geöffnet in dem eine Tauchpumpe mit Schwimmerschalter arbeitet. Der Boden des Pumpenschachtes liegt bei ca. 1,10 m unter Terrain. Die installierte Pumpe sitzt in einer Tiefe ab Terrainhöhe von ca. 0,90 m und einem Ruhewasserstand von 0,80 m unter Terrain. Sobald der Wasserstand die Marke von ca. 0,60 m unter Terrain überschreitet, beginnt die Pumpe den Schacht wieder bis auf 0,80 m unter Terrain abzupumpen.

Der festgestellte Ruhewasserstand von 0,80 m unter Terrain wurde nivelliert und in den angrenzenden Keller (Treppenhaus) übertragen. Dabei wurde festgestellt, dass der momentane Wasserstand außen ca. 1,50 m über der Oberkante der Kellersohle liegt, wobei z.Z. kein Wassereintritt statt findet.

Das lässt vermuten, dass der Keller mindestens bis 1,50 m Wasserhöhe über Sohle wasserundurchlässig ist. Der Pumpenschacht einschl. Drainageleitungen kann daher lediglich als Entlastungsdrainage angesehen werden, die Oberflächenwasser vom Keller fern halten soll, wobei die Funktionalität bei extremen Wetterlagen angezweifelt werden muss, da das Wasser in einen höher gelegenen Teich abpumpt, der selbst nach Starkregen überlaufen werden kann.

Der Keller wurde nach Auskunft 1985 erbaut und es gab nach Angabe des Eigentümers bisher zwei Wassereinbrüche, zuletzt im Juni 2017. Nach Feststellung war zum Zeitpunkt der Besichtigung der Estrich im Keller abgetrocknet, die Schäden an der Bausubstanz waren noch sichtbar und nicht behoben, da auch Zweifel vorhanden waren, ob nicht erst die Ursachen ermittelt und behoben werden müssten.

Der Keller

Das Fundament besteht sehr wahrscheinlich aus einer massiven, statisch tragfähigen Betonsohlplatte, mit mindestens 2 Bewehrungslagen. Die Vermutung gründet auf der Tatsache, dass die von außen sichtbaren Kellerwände aus massiven Betonwänden bestehen (Dicke 20 cm), die abgesehen vom weiteren Aufbau des Obergeschosses, ein hohes Eigengewicht aufweisen, deren Lastabtrag durch eine massive Bodenplatte gewährleistet sein muss. Die Dicke der Sohlplatte, Art und Anordnung der Baustahlmatten kann ohne Eingriffe in die Bausubstanz jedoch nicht ermittelt werden und entziehen sich daher der Beurteilung.

Das Baujahr lässt jedoch die beschriebene Konstruktion vermuten, da 1985 auch im Einfamilienhausbau ganz überwiegend, wenn nicht sogar ausschließlich, Stahlbetonsohlplatten als statische Fundamente der Häuser nach den anerkannten Regeln der Technik hergestellt wurden.

Die Betonwände weisen oberflächlich keinerlei Schalungshinweise, Lunker oder Poren auf, wie sie bei ausgeführten Ortbetonwänden auftreten würden. Außerdem sind die Ecken mit sehr exakten Phasen versehen, die bei der Werksfertigung mittels Dreikantleisten erreicht werden, und die in dieser Qualität vorort in dieser Präzision nicht hergestellt werden könnten.

Die genannten Feststellungen führen zum Ergebnis, dass die Betonfertigteile nicht mit Fugenbändern wasserundurchlässig an die Sohlplatte angebunden sein können, da dies den Betoniervorgang auf der Baustelle verbunden mit dem Einbau von Fugenbändern erfordert hätte.

Es handelt sich daher bei dem Keller im engeren Sinne nicht um eine „WU-Betonwanne“, da die Abdichtung gegen einwirkende Kapillarfeuchtigkeit, drückendes- oder aufstauendes Sickerwasser zusätzlich mit einer Abdichtung senkrechter Stoß- und waagerechter Aufstandsfugen einhergehen muss.

Aus der geschilderten Konstruktion ergeben sich die Schwachpunkte des Kellers, die ausschließlich im Bereich der vorstehend genannten Fugen zu suchen sind, da sowohl die Stahlbetonsohlplatte als auch die im Fertigteilwerk hergestellten Betonwände erfahrungsgemäß in zu vernachlässigenden höchst seltenen Fällen von Wasser durchdrungen werden können – so bleiben die Fugen als kritische Bereiche übrig.

Da sowohl die Bodenplatte mit den Wänden, als auch die einzelnen Wandfertigteile wasserundurchlässig miteinander verbunden werden müssen, sind mit großer Sicherheit die Schwachstellen des Kellers dort zu suchen. Selbst bei fachgerechter Außenabdichtung führen aber die Fugenräume zu einer Verteilung des Wassers im Keller, wenn ein „Überlaufen“ der Keller durch Oberflächenwasser nach Starkregen statt findet. Zwischen Erdgeschoss und Keller kann Oberflächenwasser einen Weg nach innen finden und aus den senkrechten Fugen oder der Aufstandsfuge der Wände im Bodenbereich aus den Wänden herausdrücken und dort sehr schnell zu hohen Wasserständen auf dem Kellerfußboden führen.

 

Beurteilung des Wasserschadens

Die hier am Objekt seither eher selten eingetretenen Wasserschäden können hinsichtlich der Feststellungen daher auf extreme Wetterlagen zurückgeführt werden. In jedem Fall kann Grundwasser für die Durchfeuchtung des Kellers ausgeschlossen werden, da um den Keller herum ein Dauerwasserstand von 1,50 m ermittelt wurde - selbst in dieser Zeit mit extremer Trockenheit bei kaum bis gar keinen Niederschlägen seit Wochen.

Die Wassereintritte fanden bisher in direktem Zusammenhang mit Starkregenfällen statt. Dabei kommt es in kurzen Zeiträumen zum Verlust der Sickerfähigkeit der Oberböden, so dass aufstauendes Sickerwasser in Kombination mit in Extremfällen frei laufendem Oberflächenwasser den Keller überflutet und durch Fugen oder unter Fensterbänken zu schnellem Wassereintrag in den Keller führte. Die Wassereintritte sind daher gesichert in direktem Zusammenhang mit extremen Regenfällen zu sehen, die zu überschwämmungsartigem Oberflächenwasser geführt haben.

Sehr zeitnahe und hohe Einlaufmengen sind immer auf besondere Wetterlagen und Ereignisse zurückzuführen. Grundwasserstände hingegen sind eher nicht kurzfristigen Schwankungen ausgesetzt und verändern sich nur in langen Zeiträumen - und nur bei sehr seltenen, regionalen Wetterereignissen staut sich Grundwasser bis zur Terrainhöhe auf.

Das Kurzgutachten wurde nach bestem Wissen auf der Grundlage vorhandener Informationen und Inaugenscheinnahme abgegeben. Ohne tiefer gehende messtechnische Bestätigung der Ergebnisse bleibt die Analyse vorläufig und ohne Gewähr. Versicherungsrechtlich spielen immer auch die speziellen Vertragsbedingungen eine Rolle, die zu unterschiedlichen Auslegungen führen können.


Mit freundlichem Gruß
ASi Abdichtung


 

 

 

 

 

 

 

 


 

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